Sonnenschirm Test 2019 – Die besten Sonnenschirme im Vergleich

Nachdem unsere Terrassenplatten verlegt waren, haben wir unsere Terrasse gleich genutzt. Bei einer Südausrichtung und über 30 °C ist es ohne Sonnenschutz allerdings unerträglich. Daher  haben wir recht schnell uns nach Sonnenschutzmöglichkeiten umgesehen und uns für einen Sonnenschirm entschieden. Für die Auswahl unseres Sonnenschirms haben wir viele Entscheidungen treffen müssen. Daher soll dir dieser Ratgeber dabei helfen eine Kaufentscheidung zu treffen. Des Weiteren gibt es natürlich auch einen Test unseres Sonnenschirms.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste zusammengefasst

Ein Sonnenschirm schützt dich und deine Kinder vor der Sonne. Wenn du deine Terrasse auch im Hochsommer nutzen willst, solltest du ein gutes Modell wählen, welches dir viele Jahre erhalten bleibt. Hier spielt die Qualität eine große Rolle. Denn der Sonnenschirm soll nicht bereits beim kleinsten Wind brechen.

Kurz & knapp
  • Ein Sonnenschirm ist eine im Vergleich zu Markisen und Terrassenüberdachungen günstige Form des Sonnenschutzes für Terrasse und Balkon.
  • Für den Hausgebrauch sind Mittelmastschirme und Ampelschirme genau richtig.
  • Bei der Auswahl solltest du darauf achten einen stabilen Sonnenschirm nehmen, der nicht so windanfällig ist und sich leicht einstellen lässt.
  • Für welchen Schirm wir uns entschieden haben und wie unsere Erfahrungen seit 2017 sind, erfährst du in diesem Artikel.

Ein Sonnenschirm soll mehrere Jahre halten. Ich rate dir daher die besten Modelle genau zu vergleichen. Unser Sonnenschirm-Test zeigt dir worauf du beim Kauf achten solltest. Weiter unten findest du Informationen zum Sonnenschirm für den wir uns entschieden haben. Wir haben unseren Sonnenschirm jetzt seit Mai 2017 und sind nicht mehr ganz so zufrieden. Daher haben wir das Ranking angepasst.

Sonnenschirm öffnen

Sonnenschirm im Test: Das Ranking

Das Ranking spiegelt unsere redaktionelle Einschätzung wieder. Alle Sonnenschirme haben entweder wir, Freunde oder Nachbarn getestet. Des Weiteren spielen in unser Ranking auch immer Kundenbewertungen im Netz ein.

Platz 1: Sekey Sonnenschirm (Holz)

Der Sekey Sonnenschirm unterscheidet sich von den meisten anderen Schirmen durch sein Material. Der Schirm selbst besteht aus Holz. Schirmbezug und Bespannung sind aus Polyester. Damit dich der Sonnenschirm auch bei tief stehender Sonne schützt, kannst du diesen am soliden Rotationsgelenk abknicken.

Damit der Schirm bei einem Durchmesser von 300 cm nicht zu windanfällig wird, hat der Hersteller einen Windauslass verbaut. Damit er nicht umfällt empfiehlt der Hersteller einen Sonnenschirmständer mit 40 kg Gewicht. Ich würde eher zu 50 kg raten. Ausreichend UV-Schutz bietet der Sonnenschirm dir ebenfalls (UV50+). Ganz klar ist hier das Preis-/Leistungsverhältnis die Stärke. Ferner hält der Schirm auch Regen stand.

Platz 2: Schneider Sonnenschirm Barbados

Beim Schneider Barbados handelt es sich um einen modernen Sonnenschirm mit Aluminiumgestell. Der Vorteil dieses Modells ist, dass es sich nicht nur drehen und neigen lässt, sondern du den Schirm zusätzlich neigen kannst. Dadurch kannst du eine noch größere Fläche mit Schatten versorgen. Per Kurbel lässt er sich sehr leicht öffnen und schließen.

Das Tuch ist wasserabstoßend, verrottungsfest und besteht aus Polyester. Bei diesem Modell handelt es sich um einen hochwertigen Schirm mit 350 cm Durchmesser, den du mit einer separat erwerblichen Hülse einbetonieren kannst. Leider haben in der Vergangenheit viele Kunden bemängelt, dass der Schirm recht windanfällig ist und sich selbst verstellt. Eine Nachjustierung ist daher bei windigen Tagen mit mehr als 30 km/h erforderlich.

Platz 3: HENGMEI Alu Sonnenschirm

Der Hengmei Sonnenschirm hat eine Spannweite von 300 cm. Es handelt sich dabei um einen klassischen und günstigen Sonnenschirm, der aber alle Voraussetzungen eines guten Sonnenschutzes erfüllt. Du kannst den Schirm sowohl im Garten als auch auf dem Balkon gut einsetzen. Per Kurbel lässt er sich aufspannen und schließen. Wind und Hitze können über den Windauslass oben entweichen. Beim Hengmei bekommst du einen stabilen Sonnenschirm mit einer Stahlkonstruktion aus Aluminium.

Die Bespannung ist wasserabweisend, so dass du kleine Schauer ohne nass zu werden überstehst. Kunden loben den Preis, die Farbe und das Material. Du bekommst den Schirm auch in einer Ausführung mit LED, so dass kleine LED-Leuchten von unten im Dunkeln für eine schöne Atmosphäre sorgen.

Ratgeber: Auf diese Punkte solltest du achten, wenn du einen Sonnenschirm kaufen willst

Was kostet dich der Sonnenschirm?

Vom Preis her kann man bei Sonnenschirmen viel Geld lassen. Teils sind sie fast so teuer wie eine Markise. Die Frage wie teuer ein Sonnenschirm ist, lässt sich nicht leicht beantworten, da viele Kriterien diesen beeinflussen.

Maßgeblich sind folgende Preiskriterien relevant: Stoff des Sonnendachs, Qualität der Verstellmöglichkeit, Design vom Schirm, Sonnenschirmgattung (Verwendungszweck), Form und Größe und natürlich die Saison. Im Winter bekommst du Sonnenschirm saisonal bedingt günstiger.

Damit du dennoch einen Überblick bekommst, habe ich die unterschiedlichen Sonnenschirmarten untersucht und dir Preistendenzen in einer Tabelle zusammengetragen.

Sonnenschirm-Typ Preis
Marktschirm ca. 50 bis 200 Euro
Gastroschirm ca. 300 bis 600 Euro
Ampelschirm ca. 50 bis 400 Euro
Großschirm ab ca. 500 Euro
Trichterschirm ab ca. 1.000 Euro

Die Preisdaten für die Sonnenschirme habe ich von www.heuts.de und www.amazon.de zusammengetragen.

Wie stabil sollte der Schirm sein?

Dein Sonnenschirm sollte stabil gebaut sein. Ist das nicht der Fall, kann es sein, dass die Streben durchbrechen. Die Streben sollten daher eine feste Verankerung haben und sehr stabil sein, um bei stärkerem Wind schlapp zu machen. Daher ist die Stabilität ein sehr wichtiges Qualitätskriterium, welches du beachten solltest. Günstige Sonnenschirme haben hier schon alleine durch das Öffnen und Schließen Probleme. Sie haben dünne Streben.

Die meisten Schirme kippen bei 40 bis 50 km/h Wind
Bei starkem Wind kann dein Sonnenschirm kippen, brechen oder sogar wegfliegen. Bei Stiftung Warentest hielten nur drei Schirme einem Wind von 60 km/h stand. Meteorologen bezeichnen dies als „steifen Wind“ und vergeben die Windstärke 7. Die meisten Schirme machen bereits bei Windstärke 6 nicht mehr mit. Sie kippen um oder brechen. Das war allerdings eine Simulation. In der Natur kommen Böen nicht nur seitlich, sondern greifen den Schirm aus unterschiedlichen Winkeln an. Bereits bei 40 bis 50 km/h kippen die meisten Modelle und sollten daher vorher geschlossen werden.

Wie lässt sich der Sonnenschirm sicher befestigen?

Es gibt viele Varianten einen Sonnenschirm zu befestigen. In der Regel kommen die Modelle ohne Befestigungsmöglichkeit daher. Wie du deinen Schirm anbringst, hängt von den Gegebenheiten vor Ort ab. Willst du den Schirm auf einer Terrasse aufstellen oder ist es ein Balkon? Wie ist der Untergrund?

Folgende Verankerungsmöglichkeiten gibt es:

  • Schirmständer
  • Kreuzständer
  • Fahrbare Sockel
  • Schirmsockel für Einlegeplatten
  • Bodenhülsen
  • Montageplatten
  • Wandhalterung
  • Balkonklammern

Die Wahl der Verankerungsmöglichkeit hängt also von deiner Umgebung ab. Auf einem Balkon kannst du keine Bodenhülse verwenden. Auf der Terrasse wirst du dagegen nicht mit Büroklammern glücklich.

Schneider Sonnenschirm auf Plattenständer

Schneider Sonnenschirm auf Plattenständer

Welchen Witterungsverhältnissen soll dein Sonnenschirm standhalten?

Regen

Gewöhnlich wirst du deinen Sonnenschirm kaufen, um dich vor Sonnenstrahlung zu schützen. Es kann aber auch sein, dass du den Schirm als Schutz vor Regen einsetzen willst. Wenn das der Fall ist, solltest du einen hochwertigen Sonnenschirm wählen. Zwar sind die meisten Modelle imprägniert und bieten einen wasserabweisenden Effekt, allerdings solltest du vermeiden deinen Sonnenschirm längerer Feuchtigkeit auszusetzen. Andernfalls kann der Stoff anfangen zu schimmeln. Solche Stoffflecken sehen nicht nur schlecht aus, sondern lassen sich auch nicht mehr entfernen.

 TIPP:  Wenn dir Regenschutz wichtig ist, solltest du dich nach alternativen Sonnenschutzmöglichkeiten, wie einem Sonnensegel oder einer Terrassenüberdachung, umschauen.
Wind

Wie bereits zuvor aufgeführt ist Wind der größte Feind eines Schirms. Besonders Ampelschirme mit verschiedenen Einstellmöglichkeiten sind gegenüber Wind anfällig. Du solltest deinen Schirm daher gut befestigen. Am besten verankerst du diesen im Boden, so dass er nicht umkippen (aber immer noch brechen) kann. Gastronomiebetriebe haben auf diese Weise Schirme, die Windstärken von 5 oder 6 aushalten.

 TIPP:  Im nicht ausgebreiteten Zustand solltest du deinen Schirm mit speziellen Gurtbändern festzurren. So ist er vor starkem Wind geschützt.
Schnee

Du suchst einer Möglichkeit dich vor Schnee oder Sonne im Winter zu schützen? Dann ist ein Sonnenschirm wahrscheinlich nicht das Richtige für dich. Die Stoffe sind dafür nicht ausgelegt. Im Winter wird der Sonnenschirm eingeklappt und mit einer Schutzhülle vor den Extremtemperaturen geschützt.

 TIPP:  Noch besser ist es, wenn du deinen Schirm im Winter an einem trockenen Lagerort deponierst. Wir verstauen unseren Sonnenschirm jeden Herbst in der Garage.

Wie sollte sich dein Schirm verstellen lassen?

Da du im Sommer deinen Schirm oft öffnen und schließen wirst, ist es wichtig auf die Verstellmöglichkeit zu achten. Stiftung Warentest testet hierbei jeden Sonnenschirm mehrere hundert mal und simuliert dadurch die gewöhnliche Nutzungsdauer von 2,5 Jahren. Damit der Schirm nicht durch das reine Verstellen beschädigt wird, sollte die Ausführung qualitativ hochwertig sein.

Sonnenschirm Kurbel

Sonnenschirm Kurbel: damit lässt sich der Schirm neigen, kippen und drehen.

Dein Schirm sollte sich einfach und unkompliziert verstellen lassen. Durch eine einfache Verstellmöglichkeit kannst du jederzeit deinen Schatten der veränderten Sonneneinstrahlung anpassen. Gerade wenn die Sonne tief steht, hast du sonst keinen ausreichenden Sonnenschutz. Optimalerweise lassen sich verschiedene Positionen und Winkel einstellen. Gute Schirme ermöglichen es das Schirmdach zu kippen und zu neigen.

Welches Material ist optimal?

Jeder Sonnenschirm-Mast besteht meistens aus den Materialien Holz, Stahl oder Edelstahl. Hierbei gilt: je härter das Material, desto stabiler der Sonnenschirm. Beim Sonnendach gibt es unterschiedliche Stoffarten wie Polyester, Baumwolle, Acryl oder Mischgewebe. Auch hier macht die Qualität den Unterschied.

Niedrige Stoffklasse:

  • dünn
  • einfach
  • preiswert
  • begrenzter Sonnenschutz
  • anfällig für Farbverluste

Höhere Stoffklasse:

  • beständig
  • langlebig
  • hoher Sonnenschutz
  • teurer

Hochwertige Stoffklassen sind zu bevorzugen. Bedenke, dass du den Schirm lange nutzen möchtest. Gerade die billigen Modelle mit dünnen Stofftüchern bleichen bei intensiver Sonneneinstrahlung schnell aus. Daraus resultierende Farbverluste sehen nicht schön aus – die Ästhetik leider darunter. Wäge daher ab, ob du günstig davon kommen willst oder den Sonnenschirm als langfristige Investition siehst.

Wo kann man Sonnenschirme kaufen?

Baumärkte, Gartencenter oder Möbelhäuser sind vor Ort die Anlaufstellen, wenn du einen Sonnenschirm kaufen möchtest. Saisonal kannst du auch in einem Discounter ein gutes Angebot für einen Sonnenschirm finden. Hier fehlt es aber häufig an Erfahrungswerten und Bewertungen, so dass ein vermeintliches Schnäppchen im Frühling dich im Sommer ärgert.

Natürlich bietet auch das Internet eine große Auswahl an Schirmen. Du findest Kundenbewertungen und kannst in vielen Fällen einen Sonnenschirm preiswerter finden. Folgende Auswahl an Online-Shops und Geschäften haben wir berücksichtigt:

  • Aldi
  • Ikea
  • Real
  • Bauhaus
  • Hofer
  • Poco
  • Toom
  • Obi
  • Hornbach
  • OTTO
  • eBay
  • Amazon

Entscheidung: Welche Sonnenschirme gibt es und welcher ist der richtige Sonnenschirm für dich?

Für den Hausgebrauch ist das Angebot an Sonnenschirmen riesig. Wir haben uns da am Anfang etwas schwer getan den Überblick über die unterschiedlichen Sonnenschirme zu bekommen. Nachfolgend siehst du, welche Produkttypen es gibt.

  • Mittelmastschirm
  • Marktschirm
  • Gastroschirm
  • Großschirm
  • Ampelschirm
  • Trichterschirm

Du ahnst sicher, dass die verschiedenen Schirme sich bezüglich Einsatzmöglichkeit unterscheiden. Um eine Entscheidung zu treffen, solltest du wissen, wo und wie du deinen Sonnenschirm einsetzen möchtest. Dann kannst du schneller eine Entscheidung treffen, weil du die Sonnenschirme im Shop nach Typ genau eingrenzen kannst.

Was ist ein Mittelmastschirm und worin liegen seine Vorteile und Nachteile?

Mit einem Mittelmastschirm wirst du bei der Recherche als erstes in Kontakt kommen. Bei den meisten Sonnenschirmen handelt es sich um Mittelmastschirme. Sie haben ein zentrales Standrohr (der Mast), der zentral in der Mitte angebracht ist. Das Rohr stabilisiert den Schirm.

Vorteile:

  • nicht so windanfällig
  • verfügt je nach Modell auch über eine Funktion zum Neigen des Schirmdachs
  • oft mobil (wenn auf einem Schirmständer)

Nachteile:

  • Platzeinbußen unter dem Sonnenschirm

Was ist ein Marktschirm und worin liegen seine Vorteile und Nachteile?

Ein Marktschirm ist eine Art Mittelmastschirm. Sie lassen sich besonders schnell auf- und wieder abbauen. Möglich macht das ein Teleskop-Federsystem. Der Schirm schließt dadurch nicht nach unten, sondern nach oben. Im Gastronomiebereich ist der Marktschirm daher sehr beliebt, da unterhalb des Schirms Tische und Stühle nicht weggeräumt werden müssen. Marktschirme sind robust gebaut und daher oftmals etwas teurer in der Anschaffung.

Vorteile:

  • flexibel
  • robust
  • einfach in der Handhabung

Nachteile:

  • teurer als einfacher Mittelmastschirm
  • für Heimgebrauch eher ungeeignet

Was ist ein Gastroschirm und worin liegen seine Vorteile und Nachteile?

Wie du dir bei dem Namen denken kannst, ist ein Gastroschirm auf den Gastronomiebereich ausgelegt. Du findest sie daher vor Cafés, Restaurants oder Bars. Eine lange Lebensdauer und eine ausreichende Größe sind hier wichtig. Gerade der Durchmesser ist hier wichtig, um größere Flächen abzudecken, daher haben Gastroschirme einen Schirmdachdurchmesser von 4 Meter aufwärts. Wie auch der Marktschirm wird der Gastroschirm nach oben geschlossen.

Gastroschirm als Sonnenschirm

Gastroschirm als Sonnenschirm in der Gastronomie (Bild: Pixabay.com / pixel2013)

Wichtig für einen Gastroschirm ist seine Resistenz und Stabilität. Warum? Der Schirm steht oftmals das ganze Jahr über im Freien. Außerdem werden Gastroschirme häufig mit Werbung bedruckt, so dass sie als Werbefläche fungieren.

Vorteile:

  • Wetterbeständigkeit
  • lange Lebensdauer
  • große Werbefläche

Nachteile:

  • Hoher Preis für Heimgebrauch

Was ist ein Großschirm und worin liegen seine Vorteile und Nachteile?

Ähnlich wie die Gastroschirme spenden Großschirme besonder viel Schatten unter dem Sonnendach. Anders als ein Gastroschirm, kannst du den Großschirm aber auch im heimischen Garten gut einsetzen. Ein Großschirm ist dabei nicht nur als Mittelmastschirm erhältlich, sondern du kannst diesen auch in einer Ampelschirmvariante erwerben.

Sonnenschirm-Experten sprechen ab einem Durchmesser von 3 Metern von einem Großschirm. Der Größte Vorteil ist, dass sie unterhalb einen großen Abdeckungsbereich haben. Es stört dann nicht einmal das Standrohr beim Mittelmastschirm. Da wir eine vergleichsweise große Terrasse haben, brauchen wir einen Großschirm.

Vorteile:

  • sehr große Schattenfläche
  • geeignet für den heimischen Garten

Nachteile:

  • Montage ist aufwändiger

Was ist ein Ampelschirm und worin liegen seine Vorteile und Nachteile?

Ampelschirme werden auch als Freiarmschirme bezeichnet. Sie bilden das Gegenstück zum klassischen Mittelmastschirm. Denn sie haben statt einem mittig platzierten Standrohr an der Seite einen Mast. Praktisch ist das für dich, da du unterhalb des Schirms deutlich mehr Fläche nutzen kannst und es keine Stolperfallen wegen Gehwegplatten unterhalb des Schirms gibt.

Von Vorteil ist diese Art von Schirm vor allem, wenn du einen Balkon oder kleine Terrasse hast. Dann hast du immer noch genügend Stellraum für eine Sitzgruppe und einen Tisch. Ampelschirme werden im privaten Gebrauch vorrangig eingesetzt, da dieser dort ihre Stärken am besten ausspielen. Ein Ampelschirm ist oft ein Hingucker und im Vergleich zum Mittelmastschirm teurer. Beachte das bei deiner Auswahl.

Vorteile:

  • kein störendes Standrohr unterhalb des Sonnendachs
  • für kleine Terrassen und Balkone ideal
  • optisches Highlight
  • viele Verstellmöglichkeiten

Nachteile:

  • teurer als Mittelmastschirm
  • windanfälliger als Mittelmastschirm

Wir haben uns für den Ampelschirm entschieden. Den Mast werden wir mit einer Bodenhülse im angrenzenden Beet einbetonieren. So stört auf der Terrasse auch kein Ständer an dem man stolpern kann.

Was ist ein Trichterschirm und worin liegen seine Vorteile und Nachteile?

Ein neuer Trend in architektonischen Gärten sind Trichterschirme. Sie unterscheiden sich vor allem optisch von herkömmlichen Schirmen.  Daher werden sie auch häufig im Gastronomiebereich eingesetzt, wo sie bei Veranstaltungen einen extravaganten Blick bieten und sich von ihren Schirmfreunden abheben. Der Name kommt nicht von ungefähr: Im gespannten Zustand hat der Schirm einen ausgeprägten Trichter mit einer kelchförmigen Membran.

Eine Besonderheit ist der Wasserablauf bei Regen. Hier fließt Regenwasser nicht außen über die Schirmfläche, sondern wir innen am Mittelmaster heruntergeleitet. Trichterschirme kannst du mit einer Kurbel oder einem elektrischen Motor öffnen und schließen.

Vorteile:

  • ausgefallener Blickfang
  • Wasserablauf innen
  • große Designauswahl

Nachteile:

  • sehr hoher Preis
  • vorrangig für Veranstaltungen im Gewerbebereich geeignet

Kaufkriterien: So vergleichst und bewertest du unterschiedliche Sonnenschirme

Wir haben uns jetzt angeschaut, welche Arten von Sonnenschirmen es gibt. Im nächsten Absatz möchten wir dir zeigen wie du Sonnenschirme vergleichen und bewerten kannst. Welche Faktoren dazu betrachtet werden müssen, siehst du nachfolgend.

Hier sind die wichtigsten Faktoren für deine Kaufentscheidung in der Zusammenfassung:

  • Größe
  • Stabilität
  • Mechanik
  • Spannmaterial
  • Verstellbarkeit
  • Optik
  • UV-Schutz
  • Lichtechtheit

In den folgenden Absätzen gebe ich dir Tipps zu den einzelnen Kaufkriterien und worauf wir bei der Auswahl geachtet haben.

Größe

  • Für einen Balkon reicht eine Größe von 1,5 bis maximal 2,5 Meter völlig aus, um einen großen Schattenplatz zu haben.
  • Bei einer Terrasse von einer Tiefe von 4 Meter solltest du einen etwas größeren Sonnenschirm mit einem Durchmesser von 3 bis 3,5 Meter wählen. Dann beschattest du Tisch und 6 Stühle vollständig.
  • Im Markt- und Gastrobereich darf es etwas größer sein. 4 bis 10 Meter können solche Sonnenschirme groß sein. Während der Marktschirm das gesamte Sortiment an Waren abdecken muss, decke der Gastroschirm größere Tisch- und Sitzgruppen ab. Dabei darf die Sicht oder der Weg nicht versperrt werden. Ein größerer Schirm ist hier also wichtig.

Stabilität

  • Achte hier auf die tragende Konstruktion.
  • Holz ist nicht witterungsbeständig (du solltest den Schirm keine langen Feuchtigkeits- oder Frostperioden aussetzen.
  • Aluminium ist aufgrund des geringen Materialgewichts leichter und kann bei schwacher Befestigung schnell vom Wind weggetragen werden.
  • Metall ist stark gegenüber Wind und bei guter Beschichtung widerstandsfähig gegenüber Regen.
  • Kunststoffe sind eher ungeeignet und nicht stabil.

Mechanik

  • Die Materialbespannung ist bei deiner Kaufentscheidung sehr wichtig.
  • Polyester gilt als Top Schutz vor Sonnenlicht und ist wasserabweisend.
  • Das Spannmaterial sollte Wärme auch gut absorbieren, damit es unter dem Schirm angenehm kühl bleibt.
  • Kunststoffe sind als Spannmaterial ungeeignet. Sie speichern Wärme und riechen unangenehm.

Spannmaterial

  • Der Sonnenschirm sollte schnell und leicht bedienbar sein.
  • Bei größeren Schirmen kommen mit Seilzug- oder Kurbelsystemen daher.
  • Kleine Sonnenschirme haben einen Schiebe- oder Push-Mechanismus – das ist der einfachste Weg.
  • Große Schirme im Gewerbebereich haben einen elektrischen Motor. Das Öffnen und Schließen ist mit einer Fernbedienung bequem möglich.

Verstellbarkeit

  • Die Sonne wandert im Laufe des Tages. Entsprechend sollte sich dein Sonnenschirm leicht neigen und/oder von der Höhe verstellen lassen.
  • Bestimmte Modelle vom Ampelschirm bieten eine verstellbare Neigung. Dadurch kannst du entsprechend des Sonnenstands einen optimalen Schatten auf deine Terrasse werfen.
  • Je nach Verwendungszweck (z.B. Balkon) solltest du den Sonnenschirm auch flexibel einsetzen können.

Optik

  • Heutzutage gibt es bezüglich Design viele Auswahlmöglichkeiten.
  • Hauptsächlich Sommerfarben und modische Formen spielen hier eine übergeordnete Rolle.
  • Es gibt quadratische, rechteckige, fünf- oder sechseckige, runde und ovale Sonnenschirme.
  • Bezüglich Farbauswahl gibt es auch kaum Grenzen. Die gängigsten Farben sind weiß, beige, anthrazit, schwarz, grau und rot. Trendfarben wie grün und lila sind ebenfalls verfügbar. Du kannst die Farbe deinem Garten entsprechend anpassen.

UV-Schutz

  • Wenn dir deine Gesundheit wichtig ist, dann ist der UV-Schutz ein sehr wichtiges Qualitätskriterium. Er gibt dir Auskunft darüber wie hochwertig das Spannmaterial ist.
  • Einige Hersteller geben den UV-Schutz anhand einer Norm an. Der UV-Standard 801 wäre hier zu betrachten und gilt als Mindestwert.
  • In Europa reicht ein Sonnschutzfaktor von 50+. Höhere Schutzfaktoren bis 80+ sind nur in Extremgebieten (z.B. Australien) relevant.
  • Dennoch solltest du bei starker Sonneneinstrahlung auch unter dem Schirm eine Sonnencreme verwenden. Andernfalls droht dir frühzeitige Hautalterung, ein Sonnenbrand und schlimmsten Fall Hautkrebs.
Laut einem Sonnenschirm-Test aus 2010 ist der UV-Schutz bei Sonnenschirmen meist „sehr gut“. Selbst die schlechtesten 2 Modelle erzielten ein „befriedigend“.Stiftung Warentest

Lichtechtheit

  • Damit aus einem anthraziten Sonnenschirm nach 2 Jahren kein hellgrauer wird, solltest du die Lichtechtheit im Auge behalten.
  • Eine Norm mit einer Skala von 1 bis 8 gibt an wie resistent die Farben deines Sonnenschirms gegenüber UV-Licht-Einstrahlung sind.
  • Je niedriger der Wert ist, desto schneller verblasst ein Sonnenschirm.
  • Lichtechtheitswert von 6 bis 8 sollte angestrebt werden, wenn du einen dauerhaft schönen Sonnenschirm haben möchtest.

Warum haben wir uns für den Schneider Barbados entschieden und wie schneidet der in unserem Test ab?

Entschieden haben wir uns letztendlich für einen hochwertigen Ampelschirm von Schneider. Hier hat es uns der Schneider Barbados angetan. Der Sonnenschirm lässt sich drehen, neigen und kippen. Dadurch können wir den Schirm jederzeit auf unserer großen Terrasse ausrichten. Außerdem brauchen wir einen großen Schirm und hier machen sich die 3,5 Meter vorteilhaft bemerkbar. Wir haben den Sonnenschirm jetzt 2 Sommer im Einsatz und können daher unsere Erfahrungen ganz gut schildern.

Lieferumfang und Aufbau

Geliefert wurde der Sonnenschirm recht schnell. Das Paket war echt gut verpackt, so dass nichts beschädigt. Also habe ich das gesamte Verpackungspaterial entfernt. Im Lieferumfang waren ein Plattenständer, einige Schrauben und eine lichtundurchlässige Schutzhülle. Der Zusammenbau war in nicht einmal 10 Minuten erledigt. Hier sind einige Fotos vom Auspacken und Aufbau:

Schneider Barbados Paket

Schneider Barbados Paket

Schneider Barbados verpackt

Schneider Barbados verpackt

Schneider Sonnenschirm auf Plattenständer

Schneider Sonnenschirm auf Plattenständer

Schneider Barbados Sonnenschirm von unten

Schneider Barbados Sonnenschirm von unten

Wir hatten uns entschieden den Schirm zunächst mit Wegeplatten (von Nachbarn) zu testen. So konnten wir die optimale Position bestimmen. Später hatte ich mir noch eine Bodenplatte zum Einbetonieren bestellt und den Drehteller des Schirms daran befestigt. So sieht der Sonnenschirm aufgebaut aus:

Schneider Barbados aufgebaut

Schneider Barbados aufgebaut: Hier erkennt man den Ampelschirm ganz gut. Der Mast ist seitlich und nicht zentral.

Erfahrungen mit dem Schneider Barbados

Wir haben den hochwertigen Sonnenschirm jetzt seit Mai 2017 im Einsatz und können einen Langzeittest liefern.

Folgendes ist uns positiv aufgefallen:

  • Der Aufbau war einfach und schnell.
  • Mit der Bodenplatte ließ sich der Sonnenschirm gut einbetonieren.
  • Das Material ist lichtecht – bisher ist nichts verblasst. Wir haben die Schutzhülle immer drauf gemacht, wenn wir den Schirm nicht benutzt haben (außer im Hochsommer).
  • Die Größe (3,5 Meter Durchmesser) ist für unsere 4 Meter tiefe Terrasse optimal.
  • Die Verstellmöglichkeiten sind vielseitig.
  • Der Schattenbereich lässt sich gut einstellen.
  • Der Sonnenschirm macht bisher einen sehr stabilen Eindruck. Leichtem Wind hält der Sonnenschirm gut Stand.
  • Das Spannmaterial hat bisher keine Ermüdungserscheinungen.
  • Schimmel oder ähnliches hat sich nicht gebildet. „Vogelschiss“ ließ sich gut abwaschen.

Etwas Kritik gibt es aber auch:

  • Bei mittlerem Wind verstellt sich der Schirm gerne einmal. So ist ein nachjustieren notwendig (wäre es aber auch weil die Sonne wandert).
  • Bei Wind knartzt der Schirm.
  • Die Mechanik ist etwas schwergängig – gerade wenn stärkere Böen wehen. Bisher läuft aber alles.
  • Der Preis ist rückwirkend betrachtet doch hoch.

Wenn ich im Rahmen des Tests eine Schulnote vergeben müsste, dann wäre das hier eine Note 2. Für uns ist der Schirm dennoch eine „Übergangslösung“. Langfristig möchten wir eine Terrassenüberdachung oder ein Sonnensegel. Hier ist der Erker auf Terrassenseite noch das Problem, welches es zu lösen gibt.

Wissenswertes rund um Sonnenschirme

Schützt dich ein Sonnenschirm vor Sonnenbrand?

„Ich bin doch unter dem Sonnenschirm. Dann brauche ich mich nicht eincremen.“ – so die geläufige Meinung vieler. Doch stimmt die Behauptung, dass ein Sonnenschirm vor Sonnenbrand schützt? Nein. Viele wissen nicht, dass 85 Prozent der Strahlungsintensität nicht direkt, sondern durch Reflektion von Wasser, Gebäuden, Sand oder hellen Böden erfolgt.

INFO
Ein Sonnenschirm schützt daher nicht vor Sonnenbrand. Du musst dich weiterhin mit Sonnenschutzcreme eincremen, wenn du geschützt sein willst. Beachte auch, dass Kleidung je nach Textilie keine Garantie ist, keinen Sonnenbrand zu bekommen.

Wie pflege ich einen Sonnenschirm?

Dein Sonnenschirm wird starken Witterungsverhältnissen ausgesetzt sein. Wind, Regen, UV-Strahlung werden deinem Schirm zusetzen. Du fragst dich, ob es möglich ist den Schirm zu pflegen? Folgende Tipps solltest du berücksichtigen, damit dein Schirm eine lange Lebensdauer hat:

  1. Imprägniere deinen Schirm regelmäßig.
  2. Entferne Schmutz mit Wasser, Seife und einer weichen Bürste.
  3. Entferne organisches Material wie Blätter sofort.
  4. Öle Scharniere regelmäßig.
  5. Trockne deinen Schirm vor dem Einklappen an der Luft.
  6. Benutze einen abnehmbaren Schutzbezug für deinen Sonnenschirm.
Schutzhaube für Sonnenschirm

Schutzhaube für Sonnenschirm: Sie schützt deinen Schirm vor Witterung

Mit welchem Gewicht sollte ich meinen Sonnenschirm beschweren?

Damit dein Sonnenschirm nicht bei einem stärkeren Windstoß wegfliegt und die Streben brechen, solltest du ihn ausreichend beschweren. Du fragst dich sicher, wie du das am besten machst. Ein einfacher und kleiner Sonnenschirm kommt mit einem Schirmfuß aus Kunststoff aus. Diesen füllst du mit Wasser oder Sand und hast dadurch etwa 20 kg Beschwerung. Größere Modelle ab 3 Meter Durchmesser solltest du dringend mit schweren Betonplatten und Granitsteinplatten (40 bis 50 kg) beschweren. Alternativ betonierst du eine Bodenhülse in den Boden und hast deinen Sonnenschirm garantiert gut befestigt.

Betonplatten

Betonplatten – 4 Stück davon beschweren den Sonnenschirm. So fliegt der nicht so einfach weg.

  • [1] https://www.test.de/Sonnenschirme-Ab-69-Euro-gut-beschattet-1859192-0/
  • [2] https://www.haus.de/garten/sonnenschirm-kauf-ratgeber

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Konstantin Matern

Bauherr & Heimwerker bei Hausbauen24.eu
Konstantin (Jahrgang 1984) lebt bei Hannover und ist seit 2013 Gründer und Autor dieser Webseite. Zusammen mit seiner Frau Anna und mit Unterstützung von Familie und Freunden hat er sich sich bereits sein erstes Traumhaus gebaut. Er hat nicht nur beim Hausbau eine Menge Eigenleistungen eingebracht, sondern ist auch im Alltag handwerklich sehr geschickt. Seine Stärke sind technische Dinge.
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