Abgehängte Decke mit indirekter Beleuchtung (Lichtvouten) selber machen

Im Wohnzimmer hatten wir im Bereich des Sofas/TVs etwas besonderes einfallen lassen. Es sollte eine indirekte Beleuchtung eingebaut werden. Weil wir nicht die Fans von hängenden Lampen sind, haben wir die Decke abgehängt – genau genommen ein Deckensegel gebaut. Dieses Deckensegel sorgt für eine indirekte Beleuchtung des Wohnzimmers. Zum TV schauen und bei Partys hat man dadurch ein angenehmes Licht. Natürlich gibt es eine Anleitung zum selber machen.

1. Planung des Deckensegels

Die Ausgangslage war wie folgt: Im Küchenbereich haben wir 4 Einbaustrahler. Über dem Esstisch ist eine Pendelleuchte geplant. Im Wohnbereich wo TV und Sofa stehen sollen, ist ein Deckensegel geplant. Dieses hat im Vergleich zur “normalen” abgehängten Decke keine Befestigung an der Wand. Dadurch ist die Unterkonstruktion etwas anders. Gebaut habe ich die Unterkonstruktion aus Stahlprofilen. So verzieht sich nichts und es hält Bombenfest.

Lichtvoute Befestigung für indirekte Beleuchtung

Für die Lichtvouten habe ich mir eine Konstruktion zur Befestigung überlegt. Das Problem war nämlich, dass man aufgrund des Eigengewichts maximal 15 cm vom Rand das Lichtvouten mit einer Schraube befestigen muss. Ansonsten hängt das Lichtvouten mit der Zeit durch.

Was sind Lichtvouten?
Lichtvouten - indirekte Beleuchtung

Lichtvouten – indirekte Beleuchtung

Lichtvouten sind fertige geklebte Gipskarton-Profile für eine indirekte Beleuchtung. In meinem Fall habe ich ein einfaches Winkel-Profil gewählt, welches umlaufend am Deckensegel befestigt wird. Das Profil deckt den LED-Streifen ab, so dass man keine direkte Sicht auf diesen hat. Statt den Lichtvouten kann man sich auch selbst aus Gipskartonplatten einen Winkel erstellen. Allerdings müsste man dann Eck-Schutz-Schienen spachteln, was einen erhöhten Arbeitsaufwand bedeutet. Einfacher – und wenn man die arbeitszeit für das Spachteln bedenkt – und ordentlicher ist es daher fertige Lichtvouten zu nehmen. Gewählt habe ich das Modell “Lichtvoute 90 Decke” von Bleich-Shop.de. Pro Meter zahlt man 12,50 Euro zzgl. MwSt. und zzgl. Versand. Ich hatte bei einer Bestellung im Internet etwas bedenken, ob die Gipskarton-Lichtvouten unbeschädigt ankommen. Wie ihr auf dem Foto sehen könnt, wurden die vom Hersteller aber gut verpackt und von einer Spedition angeliefert. Von der Verarbeitung war ich ebenfalls begeistert. Das Wichtigste: Es erspart mir jede Menge spachteln, schleifen und basteln.

Inkscape Planung des Deckensegels

Die gesamte Planung habe ich, wie auch bei der Planung der Fußbodenheizung, mit dem kostenlosen Vektorprogramm Inkscape gemacht. Maßstabsgetreu konnte ich so die Positionierung der Stahlprofile vornehmen.

Deckensegel Planung

Deckensegel Planung: Neben den ganzen Stahlprofilen habe ich auch alle Einbaustrahler, Kreuzverbinder, Längsverbinder und Schnellabhänger eingezeichnet.

Inkscape-Datei in höherer Auflösung



Da so oft danach gefragt habe, biete ich euch die Inkscape-Datei auch gegen einen kleinen Betrag von 10 Euro zum Download an. Das geht bequem über Paypal und ist eurerseits ein kleines Dankeschön für die Anleitung. Ferner motiviert ihr mich weitere solcher Anleitungen kostenlos in’s Internet zu stellen.

Lichtvouten Konstruktion: Skizze

Lichtvouten Konstruktion: Meine Skizze

Auf der Skizze rechts sieht man meine Konstruktion gut. Im Grunde wird umlaufend ein Uw-Profil an die Decke gedübelt. An dieses Uw-Profil beplanke ich Gipskarton-Platten doppelt. An den doppelten Gipskartonplatten hängen die Lichtvouten. Diese müssen zwei mal befestigt werden, damit wegen dem Gewicht die freistehende Seite nicht durchhängt. Eingezeichnet habe ich in gelb auch die Position des LED-Streifens.

Beamer(-Lift) Position ermitteln

Auf der Inkscape-Planung (Bild oben) könnt ihr bereits eine kleine Besonderheit sehen. Ich wollte nämlich einen Beamer dauerhaft im Wohnzimmer platzieren. Der sieht, wenn er in einem Wohnzimmer einfach an der Decke befestigt wird, natürlich nicht berauschend aus. Daher wollte ich hier einen Beamerlift in das Deckensegel integrieren. So verschwindet der Beamer fast unsichtbar in der abgehängten Decke, wenn man ihn nicht braucht. Eine genaue Positionierung des Beamerlifts ist sehr wichtig. Sie hängt von folgendem ab:

  • Anhand des Sitzabstands wird die Leinwandgröße bestimmt.
  • Anhand der Leinwandgröße wird der Beamer ausgewählt. Dieser muss nämlich ein entsprechend großes Bild projizieren können.
  • Anhand des Beamer-Modells wird der Abstand der Beamer-Linse und damit des Beamerlifts zur Leinwand bestimmt. Jetzt haben wir auch die Einbauposition für den Beamerlift.

Bei der Positionierung des Beamerlifts würde ich alles ganz genau berechnen. Am besten habt ihr den Beamer sogar bereits vor der Montage des Beamerlifts vor Ort und könnt das Projektor-Bild an die Wand werfen. Zwar lässt sich am Beamer die Bildgröße anpassen, allerdings nur in einem bestimmten Bereich. Seid ihr mit dem Beamerlift zu nahe, kann der Projektor nicht die gesamte Fläche ausfüllen. Seid ihr zu weit weg, ist das Bild größer als die Leinwand.

2. Materialbedarf für abgehängte Decke

Die Inkscape-Plan2ung hat nicht nur den Vorteil, dass man auf dem Zentimeter genau die Konstruktion aufbauen kann, sondern auch, dass man den Materialbedarf ganz genau ermitteln kann. So konnte ich mir eine kleine Checkliste erstellen:

  • Cd-Profile: Sie bilden das Grundgerüst und werden zum Abhängen von Decken verwendet.
  • Uw-Profile: Sie werden an die Decke gedübelt und bieten genug Fläche, um daran Gipskartonplatten zu schrauben.
  • Feingewinde-Schrauben: Zur Befestigung von Gipskartonplatten an den Stahlprofilen (25 mm und mindestens 35 mm Länge).
  • Deckenabhänger: Genommen habe ich Schnellabhänger (Draht mit Öse). Sie lassen sich stufenlos verstellen (nicht bei Direktabhängern möglich).
  • Kreuzverbinder: Sie verbinden Grund- und Traglattung aus CD-Profilen.
  • Längsverbinder: Sie verbinden die maximal 4 Meter langen Cd-Profile
  • Gipskartonplatten: 12,5 mm starke Standard-Platten (1,25 x 2 m)
  • Deckenagel: Knauf Deckennagel 6 x 35 mm zur Befestigung der Schnellabhänger an der Betondecke.
  • Stahldübel: Zur Befestigung des Beamerlifts habe ich 4 Stahldübel verwendet.
  • Lichtvoute: Umlaufende L-Winkel zum “Verstecken” der LED-Streifen.
  • LED-Streifen: 2 x 7,5 Meter RGB-LED-Streifen
  • Elektrik: Kabel, Klemmen, Steckdosen, Kabelbinder, Deckeneinbauleuchten, …
  • Spachtelmasse: Hier habe ich erneut die Fertigspachtelmasse von Knauf (Sheetrock Fill & Finish Light) verwendet.
  • Eck-Schutz: Kantenschutzprofil für Gipskartonecken
  • Farbe: Caparol Indeko Plus als Dispersionsfarbe, die wir im gesamten Haus benutzt haben.
  • Beamerlift: Der X-Lift Beamerlift ist nicht gerade günstig gewesen. Eine Eigenbau-Lösung wäre allerdings auch nicht deutlich günstiger und mir ehrlich gesagt zu kompliziert, weil ich wenige Werkzeuge zur Metallbearbeitung habe. Entsprechende Anleitung für den Eigenbau gibt es im Internet (falls sich jemand interessiert).

3. Unterkonstruktion, Beamerlift, Elektrik und Beplankung

Uw-Profile und Beamerlift

Schritt 1: Zunächst habe ich umlaufend Uw-Profile an die Decke gedübelt. Ein Kreuzlinienlaser hat hier hervorragende Arbeit geleistet. Den Beamerlift habe ich zusammen mit einem Kumpel ebenfalls an die Decke gedübelt und dabei Stahldübel verwendet. Jeder Dübel hält bis zu 30 kg aus.

abgehängte Decke - beplanken und Ud-Profile

Schritt 2: Als nächstes habe ich 2 Lagen Gipskarton an die UW-Profile geschraubt. Die doppelte Beplankung kann man mit einer Wand vergleichen. An diese Wand habe ich dann auf jeder Seite Ud-Profile geschraubt, die später die Grund- und Tragprofile halten.

Schnellabhänger (Draht mit Öse) mit Deckennagel befestigt

Schritt 3: An die Decke werden Schnellabhänger befestigt. Hier müsst ihr Deckennägel nehmen (keine Kunststoffdübel – z.B. Drehstiftdübel!). In zwei Baumärkten hat man mir normale Kunststoffdübel empfohlen. Als ich dann einen bekannten Trockenbauer fragte, meinte er, dass das auf keinen Fall in Ordnung ist.

abgehängte Decke - Grundprofile

Schritt 4: Nun werden in eine Richtung die Grundprofile (Cd-Profile) befestigt. Da die Cd-Profile nicht lang genug waren, mussten diese mit einem Längsverbinder verlängert werden. Hier muss vor und nach dem Längsverbinder jeweils ein Schnellabhänger an die Decke!

 

Tipp: Knauf Kurzanleitung

Deckenabhängung: Kurz-Tipps von Knauf

Gelungen finde ich die Kurzanleitung für Trockenbau Trennwände, Vorwandinstallationen und abgehängte Decken von Knauf. Diese beinhaltet viele Tipps zum Aufbau einer abgehängten Decke. Es sind auch alle wichtigen Achsabstände (Grundprofile, Abhänger, …) übersichtlich dargestellt. Daher habe ich euch die zwei Seiten hochgeladen:

Deckensegel Tragprofile

Schritt 5: Kreuzverbinder verbinden unser Grundprofil mit Tragprofilen. Hier kann man ganz gut sehen, dass die Ud-Profile aus Schritt 2 in unterschiedlicher Höhe befestigt werden müssen.

Beamerlift Elektrik

Schritt 6: Elektrik: Mit Strom versorgt müssen Beamerlift, Beamer, der LED-Streifen und natürlich die Deckenspots. Für die Deckenspots hatten wir eine schaltbare 5-adrige Leitung aus der Decke gelassen. Für die restliche Stromversorgung ein 3-adriges Kabel.

 

Gipskarton Revisionsklappe

Gipskarton Revisionsklappe: Die hatte ich für knapp 16 Euro auf Bleich-Shop.de mitbestellt – letztendlich habe ich sie nicht eingebaut, weil die Öffnung des Beamerlifts ausreichend groß genug ist, um Wartungsarbeiten durch diese zu machen.

Die Elektrik musste gut durchdacht sein. Zum einen musste natürlich alles funktionieren. Ich wollte aber auch so wenig wie möglich Revisionsklappen (defekte Bauteile austauschen können) einbauen. Eine Revisionsklappe hatte ich bestellt und bereits da. In der “Deckensegel Planung” ist diese sogar eingezeichnet. Im Wohnzimmer wollte ich diese allerdings nicht haben. Es galt daher die Elektrik so zu platzieren, dass sie aus aus der Beamerlift-Öffnung erreichbar und trotzdem bei heruntergefahrenem Beamer nicht sichtbar ist. Vor allem den LED-Steifen wollte ich so installieren, dass er bei einem Defekt (z.B. des Trafos) jederzeit gegen einen neuen ausgetauscht werden kann ohne Gipskarton schneiden zu müssen.

Gipskarton Umrandung verspachtelt

Schritt 7: Die zwei umlaufend angeschraubten Lagen Gipskarton mussten verspachtelt und gestrichen werden. Es danach wollte ich die LED-Streifen aufkleben.

Deckensegel mit RGB LED Streifen

Schritt 8: Der RGB-LED-Streifen kann jetzt angeklebt werden, weil man vor den Lichtvouten noch gut ran kommt. Ich würde ihn noch nicht vollflächig verkleben, um die Höhe eventuell später noch anpassen zu können.

 

Lichtvouten befestigen am Deckensegel

Schritt 9: Lichtvouten befestigen am Deckensegel: Gute Dienste hat hier die Deckenstütze von Wolfcraft geleistet, die ich mir für Trockenarbeiten zugelegt hatte.

Lichtvouten Schraubabstand

Schritt 10: Der Lichtvouten Schraubabstand beträgt ca. 15 cm. bei der Planung muss man berücksichtigen, dass bei den Lichtvouten ein nicht zu großer Anteil “überhängt”.

 

Deckensegel beplanken

Schritt 11: Hier ist das gesamte Deckensegel mit den Lichtvouten beplankt

indirekte Beleuchtung vom Deckensegel testen

Schritt 12: Ein guter Zeitpunkt, um die indirekte Beleuchtung bei installierten Lichtvouten zu testen und die Höhe des LED-Streifens anzupassen.

 

Deckensegel spachteln

Schritt 13: Alle Plattenstöße werden untereinander oder mit den Lichtvouten verspachtelt. Anschließend folgt das Schleifen

Beamerlift Deckel

Schritt 14: Was noch fehlt ist der Beamerlift-Deckel. Diesen habe ich mit zwei selbstgebastelten Stützen befestigt.

 

So ein Beamerlift-Deckel ist eine Sache für sich. Den musste ich mir aus Gipskarton selbst erstellen. Messt von Anfang an ganz genau den Abstand eures Lochs im Deckensegel. Statt Eckschutzwinkeln habe ich für die Kanten ein Trockenbau-Abschlussprofil verwendet. Ich habe den Deckel vor Montage gebaut. Das würde ich jetzt anders machen – erst die Rigipsplatte (Minus 10 mm anbringen) und dann die Abschlussprofile anspachteln. So könnt ihr genauer arbeiten. Bei mir sind die Schlitze jetzt etwas unterschiedlich geworden (1 bis 2 mm Unterschied), weil ich nicht ganz genau gemessen hatte bzw. es beim spachteln immer Toleranzen gibt. Ein ganz wichtiger Tipp noch: Legt den Beamer bereits jetzt auf die Ablage. Durch das Gewicht des Beamers wird der Deckel sonst später hervorstehen – im schlimmsten Fall dann aber nicht gleichmäßig, sondern an einer Seite mehr als auf der anderen Seite. Was gibt es sonst noch zu beachten? Geklebt habe ich die Gipskartonplatte mit PUR-Kleber. Damit das auch wirklich hält, habe ich folgende Arbeitsschritte gemacht:

  • Die Gipskartonplatte wird mit Tiefengrund behandelt.
  • Die glatte/polierte Alu-Platte des Beamerlifts muss mit grobem Schmürgelpapier aufgeraut werden.
  • Mit einem Alkoholreiniger werden die Fettschicht der Alu-Platte sowie weitere Verunreinigungen entfernt.
  • Nachdem der PUR-Kleber ausgehärtet ist, habe ich zusätzlich eine 1cm dicke Silikonnaht rundherum gezogen.

Die oberen Arbeitsschritte habe ich nicht umsonst gemacht. Nach dem ersten Befestigen mit PUR-Kleber ist uns die Platte nämlich runtergekommen. Glücklicherweise stand niemand darunter.

4. Fazit: Deckensegel mit Lichtvouten selbst machen

Alles in allem hat die ganze Aktion etwa eine Woche gedauert – allerdings habe ich nicht durchgehend am Deckensegel gearbeitet. Die Planung war recht umfangreich, weil es bei den ganzen Abständen (zur Leinwand, wie tief hänge ich ab?, usw.) einiges zu beachten gab. Verzögert hat sich die Aktion, weil der eine gelieferte RGB-LED-Streifen defekt war und getauscht werden musste Gut, wenn man vor der Montage die Technik testet.

Tipp: RGB-LED-Streifen kaufen

Achtet beim Kauf des RGB-Streifens, dass, dass dieser mit einer Funkfernbedienung und keiner(!) Infrarotfernbedienung bedient wird. Eine Funkfernbedienung sendet das Signal durch die Rigips-Decke. Bei einer Infrarotfernbedienung müsste eine direkte Sichtverbindung zum Infrarotempfänger bestehen. Gute Erfahrungen habe ich mit dem 15 Meter RGB LED Streifen Set von Amazon gemacht (siehe Foto rechts)

Der Bau des Deckensegels ist reine Fleißarbeit. Ich bin froh fertige Lichtvouten genommen zu haben. Ein Kumpel von mir hat, weil es schnell gehen musste und er keine Zeit hatte auf eine Bestellung zu warten, sich die Lichtvouten selbst gebaut und dabei sehr geflucht. Sauberer und schneller geht es mit maschinell erstellten und fertigen Lichtvouten.

Deckensegel

Deckensegel

Lichtvouten beim Deckensegel

Lichtvouten beim Deckensegel

Einige Monate nach dem Umzug können wir sagen, dass sich das Deckensegel sehr bewährt. Wir nutzen die indirekte Beleuchtung des RGB-Streifens hauptsächlich beim Fernsehen. Das Licht hat eine beruhigende Wirkung, ist nicht zu hell und man kann dennoch im Raum alles gut erkennen. Der Beamerlift läuft bisher auch einwandfrei und wird von uns etwa 1 bis 2 mal pro Woche benutzt. Filme, Serien, Fußball und Box-Highlights laufen jetzt immer über den Beamer. Mit der Funkferbedienung ist das Heimkino in einer Minute komplett fertig (es folgt noch ein weiterer Artikel zur Multimedia-TV-Wand) und genau so schnell wieder abgebaut. Da jede Menge Staub und Dreck angefallen ist, bin ich auch froh vor dem Einzug das Deckensegel gebaut zu haben.

Lichtvouten beim Deckensegel - blaues Licht

Lichtvouten beim Deckensegel – blaues Licht (volle Helligkeit)

Lichtvouten beim Deckensegel - gelbes Licht

Lichtvouten beim Deckensegel – gelbes Licht (volle Helligkeit)

 

Pro Meter Lichtvouten (Modell siehe oben) zahlt ihr übrigens 14,88 Euro (inklusive Steuer). Für so ein Deckensegel wie bei mir sind das dann insgesamt 238 Euro. Dafür spart man sich aber Kantenschutzprofile, Spachtelmasse und natürlich die Arbeit.

Hier noch ein Video vom Deckensegel bei eingeschaltetem LED-Streifen:

Das Ergebnis kann sich sehen lassen oder nicht? Schreibt uns euer Feedback in die Kommentare. 🙂


Noch ist das Heimkino-Wohnzimmer nicht fertig. Mit dem Beamerlift und der indirekten Beleuchtung sind wir aber einen guten Schritt voran gekommen. Das war aber noch nicht alles. Für ein echtes Heimkino benötigt es noch mehr – das aber in einem späteren Beitrag.

Hier weiterlesen...

20 Kommentare

  1. Sehr gutes Ergebnis und auch sehr schön beschrieben, bin gespannt wie es weiter geht 😉

    LG
    Timo

  2. Hi Timo,

    vielen Dank. War viel Arbeit und auch nicht ganz günstig aber ich schaue es mir jeden Tag gerne an und wir haben die indirekte Beleuchtung bereits bei den ersten Partys und bei vielen Filmabenden getestet. Es lohnt sich!

    Viele Grüße,
    Konstantin

    • hallo Konstantin,

      danke für die tolle Dokumentation! Ich hätte da aber nur noch 2 Fragen, wäre sehr dankbar wenn du mir die noch beantworten könntest.
      Wie weit ist denn das Deckensegel von der Decke entfernt und wie weit ist das Deckensegel (nicht Lichtvouten) von der Wand entfernt?

      viele Grüße,

      Manuel

      • Hallo Manuel,

        ich hatte die Profile soweit ich mich erinnere 50 cm von der Wand gemacht. Deckensegel ist also 47,5 cm von der Wand entfernt. Von Decke ist das Deckensegel 17 cm entfernt (ohne Lichtvouten zu berücksichtigen).

        • danke für die schnelle antwort. kannst mir den inkscapeplab vielleicht auch zukommen lassen?

          danke schon mal im vorraus!

  3. Sieht super aus, und mega gelöst. haben es auch so ähnlich nachgebaut. Fertige Lichtvouten haben wir bei **WERBUNG ENTFERNT** bestelllt, ein Highlight im Raum.

  4. Servus Konstatin,

    erst mal ein großes Lob für den genialen Baublog!! Hab mir schon viele hilfreiche Tips hier geholt. Alles toll beschrieben und wunderbar mit Fotos dokumentiert, hammer!
    Besonders gut gefällt mir das Multimedia-Wohnzimmer. Da ich momentan in der Rohbauphase bin, versuche ich etwas ähnliches umzusetzen und mich inspirieren zu lassen.
    Nun meine Frage: kann man das Bild von der Deckensegel- und Leinwand-Planung das du mit Inkscape erstellt hast irgendwo in lesbarer Größe herunterladen/bekommen? Das Popup-Bild ist leider so klein, dass man kaum was lesen kann. Da wäre mir wirklich geholfen.

    Vielen Dank schon mal im Voraus und viele Grüße aus Augsburg,
    Daniel 🙂

    • Hallo Daniel,

      Danke. 🙂 Eine E-Mail ist raus. Viele Grüße noch.

  5. Hallo Konstantin,

    auch ein Lob von mir für deinen tollen Blog, wirklich sehr hilfreich.
    Könntest du mir die Inkscape Datei auch zukommen lassen ?

    Viele Dank im Voraus und beste Grüße

  6. Philipp Krüger Reply

    Hallo,

    super Sache! Ich würde auch die Maße benötigen, sodass ich Gefühl dafür bekomme, wie ich das Ganze für mein Wohnzimmer vorsehen muss.
    Danke und Gruß,
    Philipp

  7. Hallo Konstantin,

    ich finde deine Anleitung wirklich sehr hilfreich – super gemacht!
    Über den inkscapeplab würde ich mich auch sehr freuen.
    Sicher sehr hilfreich!

    Viele Dank im Voraus und viele Grüße.

    Matthias!

  8. Wahnsinn, das ist aber eine ziemliches Großprojekt 😀 ! Das Ergebnis kann sich echt sehen lassen, sehr schick und hat Stil… aber sicher nciht so einfach da braucht es schon einiges an Handwerksgeschick denk ich mir. Wer in ÖSterreich lebt und sich sowas nicht zutraut sollte sich mal bei **WERBUNG ENTFERNT** schlau machen, bei unserer Sanierung haben die damals ein echt gutes Angebot vorgelegt und unser Eigenheim ordentlich modernisiert.. sind echt zufrieden mit dem was dabei herauskam.

  9. Darf ich mal fragen wo du die Lichtvouten gekauft hast?

  10. Alexander Wilhelmi Reply

    Hi Konstantin,
    super Deckensegel, lasse mich gerade davon für meine Planung inspirieren.
    Habe da noch paar kleine Fragen und würde mich freuen von dir zu hören:
    – welche UW-Profil hast genommen (größe)
    – womit und in welchem Abstand hast du diese angedübelt (Knauf dübel?)

  11. Hallo Konstantin,

    ich finde die Beschreibung sehr gut und leicht verständlich. Ich plane im Moment eine ähnliche Konstruktion in der Küche. Ein Bild der inkscape Datei in etwas höherer Auflösung wäre hilfreich um noch ein paar weitere Details zu erkennen.

    Viele Grüße
    Frank

  12. Ich habe gehört man kann so ein Projekt mit einer hinterleuchteten Spanndecke umsetzen. Habt ihr da auch Erfahrungen mit?

    Grüße Anja

  13. Hallo Konstantin,

    das ist mit Abstand die beste Anleitung die ich zu dem Thema bisher finden konnte! Bei mir geht es mittlerweile auch in die konkrete Planung, allerdings möchte ich auch noch eine Klappleinwand in das Deckensegel einbauen.

    Kannst du mir bitte auch die Inkscape-Datei zukommen lassen?

    Viele Grüße
    Sebastian

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