Trockenbau: Gipskartonplatten verlegen + Gipskarton spachteln in Eigenleistung

Im letzten Artikel habe ich beschrieben wie man Trockenbauwände aufstellt und welche Vorwandinstallationen wir in den Bädern gemacht haben. Da die Estrichtrocknung größtenteils durch war, konnte es weiter gehen. Es mussten die Gipskartonplatten angeschraubt werden. Die Arbeit geht schnell und man sieht auch Ergebnisse, wenn der Tag rum ist.

1. Gipskartonplatten verlegen

Bestellt hatte ich die Gipskartonplatten diesmal nicht bei unserem Baustoffhändler. Ein besseres Komplettangebot (Profile, Lattung, Gipskarton, Spachtelmasse) und bessere Ware konnte diesmal IDV Dämmstoffe anbieten. Die sind nämlich nicht nur auf Dämmung, sondern eben auch auf Trockenbau spezialisiert.

Vorbereitungen

Untersparrendämmung

Untersparrendämmung (30 mm Klemmfilz) fixiert mit Angelschnur

Bevor wir mit dem Schrauben begonnen haben, mussten die Latten dran. Diese habe ich an Decke und Schrägen bereits vor einigen Wochen (vor dem Putz) rangeschraubt. Hierfür braucht ihr euer Gipskartonmaß (bei uns 2,00 x 1,25 m) und ordnet entsprechend die Lattung an. Je sorgfältiger ihr hierbei arbeitet und strategisch die Lattung plant, desto weniger müsst ihr die Gipskartonplatten schneiden und später auch spachteln+schleifen. Außerdem ist bei uns Untersparrendämmung (30mm) an den Dachschrägen geplant. Diese haben wir ebenfalls geschnitten und zwischen die Latten gesteckt. Da diese herausfallen hier ein kleiner Tipp: Wir haben sie mit Angelschnur fixiert.

Mauerwerk/Gipskarton-Anschluss

Trockenbau Trennfix

Trockenbau Trennfix
Gipskarton und Trennfix

Gipskarton und Trennfix – 5 mm Abstand

Etwas Kopfzerbrechen hat mir der Anschluss von Gipskarton an Mauerwerk bereitet. Im Internet und Fachkreisen sind die Meinungen unterschiedlich. Einige Trockenbauer schließen mit dem Gipskarton möglichst an der Wand an und versiegeln den feinen Spalt mit Acryl. Das hat allerdings den Nachteil, dass das überstrichenes Acryl bei Bauteilbewegungen reist (die Farbe eher als das Acryl) und ein „Zick-Zack-Riss“ entsteht. Der sieht natürlich nicht schön aus. Meiner Meinung nach ist die 2. Variante daher besser. Hierbei wird ein Trennstreifen (z.B. Knauf Trennfix) verwendet. Diesen klebt man vor dem Gipskarton an die Wand. Nun Schraubt man die Gipskartonplatten mit ca. 3 bis 5 mm Abstand zur Wand an. Der Spalt wird zugespachtelt. Sobald die Spachtelmasse trocken ist, wird der überstehende Trennstreifen mit einem Cutter sauber abgeschnitten. Vorteil hier hierbei: Es könnte ebenfalls reißen – allerdings hat man hierbei einen nicht so hässlichen geraden Riss.

Trockenbau Trennwand mit Gipskarton

Trockenbau Trennwand mit Gipskarton: Die erste Lage bestand hier aus OSB-Platten (24 mm) für mehr Stabilität. Später soll an dieser Wand auch ein TV hängen

Bei den Vorwandinstallationen und der Trennwand im Schlafzimmer, sowie dem Wäscheabwurfschacht habe ich die Gipskartonplatten alleine dran geschraubt. Das schafft man alleine auch ganz gut. Für die Schrägen, den Spitzboden und die Decken habe ich mir Verstärkung geholt. An einem Tag hatten wir so beinahe alle Rigips-Platten dran.

Weil man hier einiges falsch machen kann und als absoluter Anfänger hierbei sich oft schwer tut, habe ich einige Tipps für euch zusammengestellt.

Tipps rund um Gipskarton

Gipskarton schneiden: So geht’s
  1. Messe den genauen Abstand mit einem Zollstock.
  2. Zeichne mit Bleistift den Schnitt auf dem Gipskarton ein.
  3. Benutze einen stabilen Richtscheit um mit einem scharfen Cutter die Gipskartonplatte anzuritzen. Es geht hier nicht darum möglichst tief die Platte anzuschneiden, sondern um eine Sollbruchstelle zu erzeugen.
  4. Stelle die Gipskartonplatte am besten so auf, dass der Schnitt senkrecht verläuft. Beide Seiten der Gipskartonplatte gut festhalten und mit einem Schlag auf den Schnitt die Platte zum Brechen bringen.
  5. Schneide nun von der anderen Seite das Papier durch.
  6. Mit einem Gipskarton-Hobel oder dem Cutter begradigst du die Platte.
  7. Zum späteren Spachteln müssen Kanten angeschrägt werden, wenn keine Vario- bzw. abgeschrägte Kante vorhanden ist. Das geht meiner Erfahrung nach mit einem scharfen Cutter am besten. Es gibt zwar auch hierfür Hobel, allerdings franzt meinen Erfahrungen nach das Papier der Gipskartonplatte dann nur aus.

Mit Gipskarton über Kopf arbeiten: So ist es leichter
Eigenbau Plattenheber

Eigenbau Plattenheber: Spart Kräfte

Bei einem Kumpel haben wir vor 2 Jahren Gipskarton noch zu dritt pro Platte geschraubt – einer Schraubt und zwei halten. Die zwei Personen müssen dann die ganze Zeit halten bis einige Schrauben versenkt sind. Das geht auf die Kraft. Daher habe ich mir etwas einfallen lassen, das ungemein die Arbeit erleichtert. Ich habe mir aus zwei Dachlatten und zwei Stahlwinkeln einen Plattenheber selbst gebastelt. Eine Dachlatte muss etwa die Länge von Boden bis Gipskartonplatte haben. So hebt man zu zweit zunächst die Gipskartonplatte auf die Position an und die dritte Person fixiert mit dem Plattenheber bzw. unterstützt bereits beim Anheben. Mit dem Plattenheber kann man die Gipskartonplatte so einklemmen, dass alle loslassen können. Anschließend können alle mit einem Akkuschrauber die Schrauben befestigen.

Übrigens gibt es im Handel auch spezielle Deckenstützen mit denen die Länge stufenlos einstellbar ist. So eine habe ich ebenfalls besorgt, da er sehr praktisch bei abgehängten Decken ist.

Gipskarton schrauben: Abstand & Trockenbaubits

Wenn man mit mehreren Leuten arbeitet, ist es von Vorteil wenn jeder einen Akkuschrauber hat. Die meiste Zeit geht nämlich für das Schrauben drauf. Sobald die Platte an der richtigen Position ist, kann man losschrauben.

  • Schrauben mit Grobgewinde: Ihr schraubt in Holz rein
  • Schrauben mit Feingewinde: Ihr schraubt in Stahl rein

Die Länge der Schrauben hängt von der Plattenstärke ab. Ich habe an den senkrechten Wänden stehts doppelt beplankt (2 x 1,25 cm) Hierfür habe ich 3,9 x 35 mm, phosphatierte Feingewindeschrauben benutzt. Um an Dachschrägen zu befestigen, haben wir 3,9 x 35 mm, phosphatierte Grobgewindeschrauben benutzt. Ein Kumpel hat mir sonst auch 75mm lange phosphatierte Schrauben mit Feingewinde mitgebracht, die ich bei senkrechten Wänden verwendet habe. Übrigens müssen es phosphatierte Schrauben sein. Verzinkte Schrauben frisst euch mit der Zeit der Gips auf. Daher gleich drauf verzichten!

Abstand: Vom Abstand zwischen den Schrauben solltet ihr ca. 15 cm einhalten. Vom Rand der Gipskartonplatte lasst ihr mindestens 2 cm Abstand, weil euch sonst die Kante abbricht.

Gipskarton schrauben

Gipskarton schrauben: Optimal versenkt

Wie tief: Nicht zu tief! Klar – die Schrauben sollen nicht abstehen (auch nicht eine Ecke der Schraube. Daher immer gerade reinschrauben), aber sie dürfen auch nicht zu tief versenkt werden. Schraubt ihr zu tief rein, hält die Gipskartonplatte nicht. Sie hat den gesamten Halt an der Papierschicht und nicht am Gips. Ein wertvoller Tipp sind spezielle Trockenbaubits. Die kosten bei Amazon gerade ein mal knapp 4 Euro (+Versandkosten). Ihr seid damit nicht nur schneller, sondern könnt praktisch gar nicht mehr die Schrauben zu tief hinein drehen. Am Foto rechts könnt ihr das ganz gut erkennen.

Markieren: Zeichnet mit Bleistift ein, wo die Latten/Profile verlaufen. Selbst wenn ihr glaubt ein Adlerauge zu haben, ihr werdet sonst teilweise entweder die Latten ankratzen oder verfehlen. Mit einer langen Wasserwaage ist so eine Markierung schnell gemacht.

So nun gibt es einige Fotos, die ich gemacht habe nachdem alle Platten montiert waren.

Gipskarton an der Dachschräge

Gipskarton an der Dachschräge
Rigips an die Decke schrauben

Rigips an die Decke schrauben
Gipskarton im Flur - Höchste Punkt

Gipskarton im Flur – Höchste Punkt
imprägnierte Gipskarton für Vorwandinstallation

imprägnierte Gipskarton für Vorwandinstallation
Löcher für die Nischenbeleuchtung fräsen

Löcher für die Nischenbeleuchtung fräsen
Trockenbau-Vorbereitungen für Einbaurahmen des WC-Moduls

Trockenbau-Vorbereitungen für Einbaurahmen des WC-Moduls
Trockenbau Geländer

Trockenbau Geländer

2. Gipskarton spachteln

Sobald alle Platten angeschraubt sind, geht es darum diese zum Spachteln vorzubereiten. Das heißt:

  1. Zunächst werden überall mit dem Cutter V-Fugen bei den Plattenstößen herausgeschnitten, wo die Gipskartonplatte keine Abrundung hat. Ohne würde die Spachtelmasse nicht dick genug sein, um Halt zu erzeugen.
  2. Nun müssen die Gips-Kanten behandelt werden. Hersteller schreiben eigentlich vor, überall wo die Gipskartonplatte gespachtelt wird vorher mit Tiefengrund den Gips zu bearbeiten. Meinen Recherchen im Internet nach benutzen dafür aber auch viele Trockenbauer einfach Wasser. Also habe ich ebenfalls mit Pinsel bewaffnet jede Kante mit Wasser beschmiert. Das bindet den Staub, so dass sich die Spachtelmasse besser verbinden kann.

Spachtelmasse anrühren

Ihr braucht eine homogene Spachtelmasse. Verklumpt diese, werdet ihr beim Spachteln niemals eine ebene glatte Oberfläche erhalten. So rührt ihr Gipsspachtel an:

  • Gebe so viel Wasser in einen sauberen Eimer wie du innerhalb von 30 Minuten verarbeiten kannst.
  • Nun streust du das Gipsspachtelpulber mit der Hand vorsichtig hinein bis kein Wasser mehr sichtbar ist.
  • Lasse die Spachtelmasse 5 Minuten ziehen.
  • Rühre mit einem Spachtelwerkzeug gut durch.
  • Unter Umständen musst du Wasser/Spachtelpulver hinzugeben.

Tipp: Fertige Spachtelmasse
Sheetrock Fill & Finish Light

Sheetrock Fill & Finish Light

Ich habe fast ausschließlich die fertige Spachtelmasse „SHEETROCK® Fill&Finish Light“ verwendet. Sie hat nämlich viele Vorteile gegenüber dem Anrühren. So lässt sich die fertige Trockenbaumasse deutlich länger bearbeiten und viel besser schleifen. Außerdem entfällt das wiederholte Anrühren. Es fallen auch fast keine getrockneten Reste an. Einfach Eimer auf, spachteln und anschließend bis zum nächsten Mal den Eimer wieder verschließen. Trotz des hohen Preises von 32,50 Euro pro Eimer behaupte ich mal, dass ein Heimwerker insgesamt damit günstiger kommt und vor allem viel Zeit spart.

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Spachteln mit oder ohne Bewehrungsstreifen?

Normalerweise muss man beim Spachteln überall Fugendeckstreifen einlegen. Sie verhindern, dass unansehnliche Schwindrisse sichtbar werden. Am besten sind diese aus Papier – dafür aber umso schwieriger zu verarbeiten. Außerdem haben Fugendeckstreifen immer den Nachteil, dass an diesen Stellen die Spachtelmasse immer weiter heraus kommt. Diese „Beule“ sieht man bei Streiflicht. Wir haben bewusst ohne Bewehrungsstreifen gespachtelt aus folgendem Grund: Wir wollen später tapezieren, damit man generell Risse im Gipskarton und auf Wänden nicht sieht. In dem Fall kann auf den Bewehrungsstreifen verzichtet werden.

Oberflächenqualität beim Spachteln Q1, Q2, Q3 und Q4

Je nach weiteren Behandlung von Oberflächen (z.B. Rauputz, Tapete, Streichen) kommen unterschiedliche Qualitätsstufen in Betracht, die erfüllt sein müssen. Die Gipsindustrie hat daher die Stufen Q1 bis Q4 eingeführt.

Spachtelstufe Q1

Q1 Spachtelung

Q1 Spachtelung

Um Q1 zu erreichen, werden lediglich Stoßfugen zwischen Gipskartonplatten überzogen. In der Praxis füllt ihr einfach mit eurer Spachtelmasse die Fugen. Drückt dabei zunächst quer zur Fuge die Masse hinein. Zieht anschließend ein mal ab und legt den Fugendeckstreifen hinein. Q1 gespachtelte Oberflächen sind zum Belegen mit Fliesen, dickschichtigen Putzen oder Platten geeignet.

Spachtelstufe Q2

Q2-Spachtelung

Q2-Spachtelung

Bei Q2 werden zusätzlich stufenlose Übergänge erreicht. Das Nachspachteln erfolgt nachdem die Spachtelmasse getrocknet ist. Stoßt mit der Kelle Spachtelgrate ab und zieht anschließend mit Feinspachtelmasse ca. 30cm ab. Es entsteht eine Oberfläche, die mit z.B. Raufasertapeten, matten strukturierten Anstrichen und Oberprutzen mit >1mm Körnung weiterbearbeitet werden kann.

Spachtelstufe Q3

Q3-Spachtelung

Q3-Spachtelung

Q3-Verspachtelung sieht vor die Fugen zusätzlich breit auszuspachteln und die gesamte Oberfläche scharf abzuziehen. Anschließend kann die Oberfläche mit feinstrukturierten Wandbekleidungen, matten/feinen Anstrichen sowie mit Oberputzen mit Spachtelstufe Q4

Q4-Spachtelung

Q4-Spachtelung

Bei Q4 wird über die gesamte Oberfläche nach der Verspachtelung Q2 eine 1 bis 2 mm dicke Schicht mit Spachtelmasse aufgezogen. Diese wird anschließend glattgezogen. Je nach Bedarf wird anschließend ein weiterer dünner Auftrag gemacht. Für eine optimale Oberfläche wird abschließend noch geschliffen. Eine Q4-Oberfläche kann mit glatten Wandbekleidungen, Lasuren oder mit Beschichtungen mit mittlerem Glanz versehen werden.

Wie haben wir es gemacht?

Ich habe zunächst die Fugen grob verspachtelt. Im zweiten Gang wurde die Fuge etwa 30 cm ausgezogen und geglättet (Q2). Anschließend habe ich die Fugen erneut breiter abgezogen. Zuletzt bin ich alle Fugen mit einem Trockenbauschleifer durchgegangen. Wenn ihr ein ganzes Haus spachteln und schleifen müsst, würde ich euch immer empfehlen einen Trockenbauschleifer zu kaufen. An einem Tag schafft ihr so das gesamte Haus zu schleifen (Fugen). Die Wände musste ich bei uns damit ebenfalls schleifen, weil wir mit den Putzern nicht zufrieden waren.

3. Gipskarton schleifen

Um ein besseres Ergebnis zu bekommen und kleine Spachtelgrate zu entfernen (die kommen bei jedem „Anfänger“), habe ich alle gespachtelten Fugen geschliffen. Mit dem Trockenbauschleifer geht das Ruck-Zuck und das Ergebnis ist sehr gut. Ich habe mir den MENZER TBS 225 gekauft. Kostenpunkt: 179 Euro. Mieten hätte sich für mich einfach nicht gelohnt, weil ich den oft gebraucht habe. Bei dem Schleifer sind Klettschleifmittel im Lieferumfang enthalten. Ein großer Vorteil ist die regulierbare Schleifgeschwindigkeit. Beim Schleifen passiert es nämlich viel zu schnell, dass man nicht nur die Spachtelmasse, sondern auch gleich das Papier mit runter schleift. Das darf natürlich nicht sein. Stellt also die Geschwindigkeit entsprechend ein, dass ihr flott arbeiten könnt ohne eure Platten zu beschädigen. Das Gerät verfügt über eine Staubabsaugung. Wir haben einen alten Industriestaubsauger angeschlossen und glaubt mir – es entsteht auch so viel Staub. Ihr solltet unbedingt einen Staubsauger besorgen, der mit dem Feinstaub klar kommt.

Wäscheabwurfschacht gespachtelt (im HWR)

Wäscheabwurfschacht gespachtelt (im HWR)
Gipskartondecke gespachtelt und geschliffen

Gipskartondecke gespachtelt und geschliffen

Wäscheabwurf Verkleidung gespachtelt oben im Schlafzimmer

Wäscheabwurf Verkleidung gespachtelt oben im Schlafzimmer
Trockenbau in der Küche

Trockenbau in der Küche

4. Trockenbau in Eigenleistung: Ja oder nein?

In dem Artikel ist nur ein kleiner Teil von dem was ich wirklich gemacht habe. Es fehlen hier weitere Fotos zum großen Bad und zu meinen Trockenbauarbeiten im Wohnzimmer (separater Beitrag folgt noch). Zugegebenermaßen habe ich mich gefühlt mit den Trockenbauarbeiten am meisten aufgehalten. Es dauert halt bis die Dämmung verlegt ist, Profile und Dachlatten angeschraubt sind und natürlich die ganze Spachtelei. Mit der Zeit wird man aber immer schneller und das Spachteln fällt einem sehr leicht, wenn man etwas geschickt ist. Mit Fleiß schafft man die Trockenbauarbeiten in Eigenleistung. Vor allem spart man dabei aber ordentlich. Ich will gar nicht wissen, was das alles bei uns gekostet hätte, wenn wir das Gewerk abgegeben hätten. Vor allem im großen Bad und im Wohnzimmer waren die Trockenbauarbeiten sehr arbeitsintensiv. Von Vorteil ist, dass man sehr flexibel in der Gestaltung ist. Wir konnten so z.B. im Bad sehr einfach Nischenbeleuchtung integrieren ohne dass Trockenbauer und Elektriker dafür Extraleistungen zusätzlich abrechnen. Grundsätzlich lässt es sich zu zweit ganz gut arbeiten. Viele Trockenbauarbeiten habe ich alleine gemacht. Für die Verlegung der Platten an Schrägen und Decke haben wir zu 6 gearbeitet. Heute bin ich froh, dass die Arbeiten erledigt sind – aber auch froh, dass ich diese in Eigenleistung gemacht habe. So weiß ich ganz genau wie, wo und was ich gemacht habe (z.B. wo Kabel in einer Trockenbauarbeit verlaufen). Außerdem könnte ich jetzt auch einfach weitere Trockenbauarbeiten im Haus machen, wenn ich etwas ändern möchte.


Wie geht es weiter?

Parallel zu den Trockenbauarbeiten wurden auch schon Fliesen im EG verlegt. Daher geht es im nächsten Artikel um die Fliesenverlegung.

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2 Kommentare

  1. Super, vielen Dank für den Beitrag. Hat mir einige Fragen beantwortet!

  2. Wie gross war der Arbeitsaufwand für das Spachteln und Schleifen ? Wieviele Quadratmeter hast du in welcher Zeit erledigen können ?

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